Impulse und Eindrück aus Breklum, der Nordsee und Mee(h)r.
Breklum 2024
Regen
Da draußen regnet es weit und breit.
Es regnet graugraue Verlassenheit.
Es plaudern tausend flüsternde Zungen.
Es regnet tausend Erinnerungen.
Der Regen Geschichten ums Fenster rauscht.
Die Seele gern dem Regen lauscht.
Der Regen hält dich im Haus gefangen.
Die Seele ist hinter ihm hergegangen.
Die Insichgekehrte ist still erwacht,
Im Regen sie weiteste Wege macht.
Du sitzt mit stummen Gesicht am Fenster,
Empfängst den Besuch der Regengespenster.
Max Dauthendey (1867-1918)
Breklum 2023
„Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.“
Marie de Sevigné (1626-1696)
Ein kleines Gedicht im August
Ich darf atmen, ich darf noch leben,
kann rosarote Träume weben,
mich freuen am Tag, obgleich er heiß,
am Himmelblau und am Wolkenweiß.
am Schmetterling,der so luftig leicht,
an der Katze, die nicht von mir weicht,
und auch am kühlenden Sommerwind,
am tief versunken spielenden Kind.
am Lächeln, das leicht vorüberschwebt,
dabei meinen Blick nach oben hebt,
am Apfel, der mir vom Baume winkt,
am Blumenbeet, das tief durstig trinkt.
Freuen, dass, was ich brauche auch hab.
Mir scheint, es ist eine Gottesgab!
Irmgard Adomeit 2017
„Sommer ist die Zeit,
in der es zu heiß ist,
um Dinge zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.“
Mark Twain
„Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten.
Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten,
da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.“
Khalil Gibran
„Erst am Ende eines Jahres weiß man, wie sein Anfang war!“
Friedrich Nietzsche
Breklum 2022
Adventszeit
Die Adventszeit ist wieder da
mit Liedern und mit Lichtern.
Man denkt s’ist alles wunderbar
hinter lachenden Gesichtern.
Komm, gib mir deine Hand,
ich schenk dir meine Liebe.
Gemeinsam halten wir stand
den Seuchen und den Kriegen.
(© Milena A.L.)
„Der Herbst ist ein zweiter Frühling, in dem jedes Blatt eine Blume ist.“
Albert Camus
„Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürme vorausahne.
So nütze ich wie ein Geizhalt aus, was Gott mir schenkt.“
Marie de Sevigne
„Am leuchtenden Sommermorgen
Geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.“
Heinrich Heine
„Wenn du Gott nicht im Sommer deines Lebens einlädst, wird Er auch im Winter nicht dein Gast sein“
Lahiri Mahasaya, 1828-1895
„Das Fräulein stand am Meere
Und seuftze lang und bang,
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang.
Mein Fräulein! sein Sie munter,
Das ist ein altes Stück,
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück.“
Heinrich Heine. 1832
„So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem“
Rosa Luxemburg
„Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert.“
Martin Luther
„Während dies existiert, diese Sonne und dieser klare Himmel, während ich es genieße, wie kann ich traurig sein?“
Anne Frank
Einer muss den Frieden beginnen wie den Krieg.
Stefan Zweig
Wir laden herzlich ein…
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Hermann Hesse, Stufen
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.