Riga: Suppenküche St. Saviour’s Kirche

Jeden Samstag lädt die anglikanische Gemeinde zu Suppe, Brot und Haferbrei ein. Die ehrenamtlichen Helfer*innen der Suppenküche sind Schüler und Schülerinnen, Soldaten der Nato-Truppen – Menschen unterschiedlichster Herkunft und Berufe. Auch die rund 80 Gäste der Suppenküche sind unterschiedlicher Herkunft. Jede und Jeder mit besonderer Geschichte und Schicksal: Menschen ohne Wohnung, Rentnerinnen und Rentner, die gerade es noch schaffen, die Wohnung zu bezahlen, aber dann zu wenig Geld haben für Lebensmittel. Es sind aus dem Gefängnis entlassene Menschen sowie geflüchtete Menschen, insbesondere aus der Ukraine.

Manche Menschen kommen schon lange zur Suppenküche – jeden Samstag. Für andere ist dieses Angebot eine hilfreiche Unterstützung in einer Krise. Dort gelingt es, einander menschliche Wärme zu schenken – mit einem freundlichen Lächeln, mit Humor. Besonders schön ist es, wenn die Gäste der Suppenküche erzählen, dass sie eine Wohnung oder einen kleinen Job bekommen haben. Die Geschichte der Suppenküche St. Saviour’s in Riga ermutigt uns alle, wenn aus „Fremden“ eine Tischgemeinschaft werden kann – ganz im Sinne Jesu.

Die Gemeinde der St. Saviour’s Kirche in Riga bittet um finanzielle Unterstützung für ihre Suppenküche, damit dieses Projekt der Mitmenschlichkeit in der lettischen Hauptstadt weitergehen kann.

In Anlehnung an das Bibelwunder mit Fisch und Brot werden oft auch kleine Fischkonserven und ein Stück Brot mit verteilt. Da am Samstag alle anderen Suppenküchen in Riga geschlossen sind, warten manchmal zwischen 100 und 250 Obdachlose, Arbeitslose, Alleinstehende, und auch viele Rentner*innen. Selbst bei Regen stehen die Gäste draußen und warten geduldig. Aus Spendenmitteln konnte zwischenzeitlich auch ein behindertegerechter Zugang ermöglicht werden.

Spendenkonto: Ökumenewerk der Nordkirche
IBAN: DE77 5206 0410 0000 1113 33
Evangelische Bank
BIC: GENODEF1EK1