Loslassen und Raum geben: Vorstand reicht den Staffelstab weiter

Mitglieder des scheidenden Vorstands des Ökumenewerks auf ihrer letzten Sitzung am 6. März 2026.

Am 6. März 2026 hat der Vorstand der 2. Generalversammlung des Ökumenewerks zum letzten Mal getagt, bevor im April die neue Generalversammlung ihre Arbeit aufnimmt und damit auch den Vorstand neu wählt. Der derzeitige Vorstandsvorsitzende Propst i. R. Stefan Block betonte zu Beginn der Sitzung, wie wichtig ein Wechsel nach sechs Jahren intensiver Arbeit für das Ökumenewerk ist: „Wir blicken dankbar auf das, was wir in den letzten Jahren gemeinsam für das Ökumenewerk erreicht haben. Nun heißt es, vertrauensvoll loszulassen, damit die neuen Personen im Vorstand ihren eigenen Weg gestalten können und die Zukunft des Ökumenewerks mit frischem Blick und neuen Ideen weiter voranbringen.“

Auch das Ökumenewerk würdigt die langjährige Zusammenarbeit: „Der Vorstand war uns in den vergangenen Jahren ein wichtiger Ratgeber und Begleiter“, so Dr. Christian Wollmann, Direktor des Ökumenewerks, „der uns besonders im Prozess der Gründung des jetzigen Ökumenewerks mit konzentrierten und auch kritischen Fragen sowohl als Sparringpartner als auch Korrektiv zur Seite stand. Für den kontinuierlichen Einsatz und das anhaltende Engagement für das Ökumenewerk sind wir dankbar und blicken bereichert auf die gemeinsame Zeit zurück.“

Die Generalversammlung ist das höchste Leitungsorgan des Ökumenewerks der Nordkirche. Sie wird alle sechs Jahre neu gebildet und besteht aus 73 Delegierten aus allen Kirchenkreisen der Nordkirche, der Synode, des Missionskonventes und dem Verein der Freunde der Breklumer Mission. Vorsitzende der Generalversammlung ist Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt. Die neue Generalversammlung konstituiert sich im April 2026 und wählt dann auch den neuen Vorstand des Ökumenewerks.