
Israel ist klein – aber extrem vielfältig. An einem einzigen Tag kannst du Meer, Wüste, Berge und eine heilige Stadt erleben. Genau diese Gegensätze machen das Land so besonders.
Zehn Orte, die zeigen, wie vielseitig Israel ist
- Jerusalem – heilige Stadt für drei Religionen, alt & hochaktuell
- Tel Aviv – Strand, Skateboards, Streetfood, Clubs
- Totes Meer – Schweben im salzigsten Wasser der Welt
- Masada – Festung, Geschichte, Blick über die Wüste
- Haifa – Hafenstadt, Gärten, Zusammenleben
- See Genezareth – Natur, Stille, Berge
- Eilat – Schnorcheln im Roten Meer
- Wüste Negev – Weite, Sterne, Stille
- Acre (Akko) – alte Hafenstadt mit Geschichte
- Nazareth – Stadt zwischen Alltag und Bibel

Kamel in der Negev Wüste in Israel. 
Tel Aviv 
See Genezareth 
Klagemauer in Jerusalem
- morgens am Mittelmeer baden (Tel Aviv)
- mittags durch alte Gassen laufen (Jerusalem)
- nachmittags Wüste und Felsen sehen (Masada)
- abends Sonnenuntergang am Wasser genießen (Totes Meer)
- Sie treffen Freund*innen
- hören Musik
- spielen Fußball oder Basketball
- hängen am Handy
- gehen ins Kino oder essen zusammen
- Sport: Fußball auf dem Bolzplatz, Kicken im Park, Teams aus ganz verschiedenen Gruppen
- Musik: Rap, Pop, arabische Beats, hebräische Songs – oft gemischt
- Essen: Hummus, Falafel, Shawarma, Pizza – Essen verbindet
- Freundschaft: Auch wenn man unterschiedlich aufwächst, entstehen echte Freundschaften
In Israel leben Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen. Genau das macht das Land bunt – und manchmal auch kompliziert. In den Hand in Hand Schools erleben Jugendliche diese Vielfalt jeden Tag ganz konkret.
Geografie: Israel gehört zu Vorderasien, liegt an der Kontinentalbrücke von Afrika, Asien und Europa. Große Städte sind Jerusalem (ca. 966.000), Tel Aviv-Jaffa (ca. 468.000), Haifa (ca. 283.000). Die Hauptstadt ist Jerusalem, auch wenn sie von vielen Staaten als solche nicht anerkannt ist.

Der Staat: Seit der Staatsgründung 1948 ist das Leben in Israel von andauernden arabisch-israelischen Konflikten geprägt, die weiterhin nicht gelöst sind. Zu einer schon 1947 von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Zweistaatenlösung mit Palästina ist es nie gekommen.
Israel hat im Laufe der Zeit das Westjordanland einschließlich Ostjerusalem, den Gazastreifen und die Golanhöhen besetzt und annektiert. Die Sinai-Halbinsel, die Israel 1967 im Sechstagekrieg ebenfalls erobert hatte, wurde im Camp-David-Friedensvertrag 1982 an Ägypten zurückgegeben. Im Westjordanland gibt es inzwischen hunderttausende israelischer Siedler. Der Internationalen Gerichtshofs bezeichnet diese Siedlungspolitik als „illegal“.
Bevölkerung: 9,5 Millionen Einwohner, die Mehrheit sind Juden (ca. 74 %), gefolgt von ca. 21 % Arabern (Muslime, Christen, Drusen). Altersdurchschnitt 29,5 Jahre (vgl. Deutschland 44,9 Jahre)
Migration: Israel ist ein Ein- und Zuwanderungsland, Das Rückkehrgesetz gestattet es allen Juden der Erde, sich in Israel niederzulassen. Seit etwa 1990 leben auch zunehmend legale asiatische und osteuropäische Arbeitsmigranten sowie illegale Einwanderer aus Afrika im Land.
Sprachen: Hebräisch (Amtssprache), arabisch und aufgrund der vielfältigen Einwanderung auch russisch, ukrainisch, englisch, französisch usw.
Regierung: politisches System der parlamentarischen Republik. Das Parlament ist die Knesset in Jerusalem. Staatsführung durch Präsident Jitzchak Herzog (repräsentativ) und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Regierungsführung)
Wehrpflicht: Frauen 24 Monate, Männer 36 Monate
Wirtschaft: Trotz vielfältiger Konflikte mit den Nachbarstaaten und begrenzten Wasser- und Rohstoffvorkommen hat Israel einen hoch entwickelten Wirtschafts- und Wissenschaftssektor. Die israelische Wirtschaft ist von einer spezialisierten, stark exportorientierten Industrie, und Finanzwirtschaft geprägt außerdem hat Israel eine moderne und intensive Landwirtschaft. Industriezweige sind: Diamantenverarbeitung, chemische und pharmazeutische Industrie und Halbleitertechnik, Softwareentwicklung und Tourismus. Von wachsender Bedeutung ist die High-Tech-Industrie.
Religion: Die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel von 1948 garantiert die Religionsfreiheit. Anerkannte Religionsgemeinschaften sind die jüdische, die islamische, die verschiedenen christlichen Kirchengemeinden sowie die der Drusen und der Bahai. Die Religionsgemeinschaften verwalten ihre religiösen und heiligen Stätten selbst.
Gemäß einer Studie von 2015 erklärten ca. 30 % der Bevölkerung, religiös „aktiv“ zu sein, darunter auch ein kleiner Anteil orthodox oder ultraorthodox. Ca.65 % aller Israelis (Juden, Muslime, Christen) bezeichneten sich laut Studie als „nicht religiös“ oder atheistisch.




