
Ob Kenia, Brasilien Zypern oder Ägypten: Mehrere Monate lang werden 23 junge Menschen in verschiedenen Einsatzorten in Partnerkirchen der Nordkirche einen Freiwilligeneinsatz leisten: Zum Beispiel in diakonischen Einrichtungen sowie Bildungs- und Gemeindeprojekten.
27. Juli 2026 (ce)
Hamburg – Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen sind am Samstag, den 25. Juli, 23 junge Erwachsene zu Projekten in Partnerkirchen der Nordkirche und Partnerorganisationen entsandt worden. Die Freiwilligen werden in den kommenden Wochen ausreisen und sind dann für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr in diakonischen Einrichtungen sowie Bildungs- und Gemeindeprojekten tätig. Die Einsatzorte liegen in Kenia, Ägypten, Zypern, Brasilien, Paraguay, Uruguay, Argentinien und auf Kiribati.

TV-Station oder Seemannsmission: Spannende Einsatzorte warten
Das Referat für Stipendien- und Freiwilligenprogramme im Ökumenewerk der Nordkirche koordiniert seit vielen Jahren die Programme und Einsatzorte. Erstmals dabei ist in diesem Jahr eine Einsatzstelle auf Zypern im Studio des christlichen Fernsehsenders SAT7. Wieder dabei ist außerdem die Seemannsmission im brasilianischen Santos. Auch in der Nordkirche nehmen Stationen der Seemannsmission Freiwillige aus dem Süd-Nord Programm des Ökumenewerks auf.
Weitere Einsatzorte sind zum Beispiel das Projekt „Callescuela“ zur Bildung und Grundversorgung von Kindern und Jugendlichen der Evangelischen Kirche am Rio de la Plata in Paraguay oder das Projekt „Pangani Lutheran Children‘s Centre“ in Kenia, das benachteiligten Mädchen eine Perspektive gibt. Die entfernteste Einsatzstelle ist Kiribati im Pazifik, dort werden zwei junge Menschen auf dem Tarawa-Atoll den Unterricht an den lokalen Mittel- und Oberschulen sowie die Gemeinschaftsarbeit der Kirche unterstützen.
Seminare und Gespräche zur Vorbereitung waren wichtig
In mehreren Seminaren sind die jungen Erwachsenen im vergangenen halben Jahr auf ihren Auslandsaufenthalt intensiv vorbereitet worden. Auch vor ihrer Aussendungsfeier haben sie zehn Tage lang gemeinsam gelernt, Erwartungen ausgetauscht, sich auch auf herausfordernde Situationen eingestellt und interkulturelle Kompetenzen erworben.
Bereits im Herbst beginnen die Auswahlprozesse für den Jahrgang 2027/28.