So nun sind schon wieder 2 Monate um und hier sitze ich und schreibe meinen
vorletzten Blogbeitrag. Es waren ereignisreiche 2 Monate. Meine Eltern waren zu
Besuch und zusammen waren wir 2 Wochen in Brasilien. Außerdem war ich mit
meinen Freunden zusammen auf dem Lollapalooza (ein internationales Festival,
welches auch in Buenos Aires stattfindet). Außerdem haben sich bei der Arbeit
ein paar Dinge ins positive verändert was jetzt für die letzten 3,5 Monate natürlich
sehr schön ist. Aber fangen wir von vorne an.
Besuch meiner Familie+ Trip nach Brasilien:
Ende Februar ist meine Familie in Buenos Aires angekommen. Wir haben uns
dann das erste mal nach 8 Monaten wiedergesehen. Das war super super schön!
Nach ein paar Tagen Buenos Aires ging es dann nach Brasilien. Ich bin für diese
Reise auch im Nachhinein noch sehr sehr dankbar, da ich absolut weiß, was für
ein großes Privileg es ist so eine einmalige Reise so jung machen zu dürfen.
Unsere erste Station war Rio de Janeiro. Wir sind zu den letzten Tagen des
Karnevals nach Rio gefahren, was das Ganze natürlich nochmal mehr besonders
gemacht hat. Rio hat mich wirklich etwas verzaubert. Es ist nochmal so anders
als Buenos Aires und einfach ein super coole Stadt. Die Vegetation, die Sprache,
das Essen es war einfach sehr beeindruckend. Mein Highlight in Rio war definitiv
das Sambódromo. Dort treten die Sambaschulen in einer Art Wettkampf auf. Die
Umzüge waren echt sehr beeindruckend. In Rio waren wir dann am Ende 3-4 Tage
was auch definitiv gereicht hat, da es gerade wegen dem Karneval unglaublich
überfüllt überall war. Deshalb war ich dann froh, als wir zu unserem nächsten
Stopp gefahren sind. Paraty. Das ist ein eher kleineres süßes Dorf was sehr
angenehm nach den Massen in Rio war. Nach ein paar Tagen dort sind wir weiter
gereist auf die Ilha Grande. Das ist eine Insel in der Nähe von Rio und hat mich
komplett geflasht und war definitiv mein Highlight der Reise. Es war einfach diese
Kombination aus Dschungel, Strand und Meer. Ich war davor noch nie auf solch
einer Insel, was das ganze sehr besonders für mich gemacht hat. Nach etwa 2
Wochen ging es für mich und meine Familie wieder zurück nach Buenos Aires.
Nach ein paar Tagen dort war dann Abschied angesagt. Das war natürlich erstmal
ziemlich traurig, aber es war natürlich nicht mit dem Abschied im August
vergleichbar, da ich mir auch zu dem Zeitpunkt bewusst war, das ich sie zu dem
damaligen Zeitpunkt bereits in 4 Monaten wiedersehen würde.

Festival:
Lollapalooza war echt eine coole Zeit. Das Festival ging 3 Tage lang. Es waren
echt coole Acts dabei wie: Shawn Mendes, Rüfüs de Sol und viele argentinische
Bands wo mein persönliches Highlight CA7RIEL& Paco Amoroso waren. Was ich
besonders gut an dem Festival fand war das ich dadurch noch mehr
argentinische Artists kennenglernt habe. Nach den 3 Tagen war ich dann echt
ziemlich erschöpft, aber es hat sich definitiv gelohnt.

Änderungen auf der Arbeit:
Gerade im März hat sich bei mir auf der Arbeit einiges geändert. Erstmal hat mein
Projekt La Casona wieder an mehreren Wochentage auf. Das war schonmal sehr
gut, da zu wenig Arbeit natürlich auch nicht gut ist. Außerdem bieten Gloria
(meine Mitfreiwillige) und ich mittlerweile einen eigenen Musikkurs an. Außerdem
leiten wir jetzt einmal monatlich den Kurs in der Bäckerei an. Das bereitet vor
allem mir sehr viel Freude, weil wir dadurch unsere eigenen Rezepte im taller
(Kurs) machen. Vor 2 Wochen erst haben wir zusammen mit den Kindern Brezeln
gebacken. Aber nochmal zum Musiktaller: Es ist natürlich auf der einen Seite
super schön den Kurs anbieten zu können, stellt sich aber auch als größere
Herausforderung heraus als wir im vorhinein dachten. Was nämlich gut ist das es
relativ viele Instrumente in der Casona haben. Gloria und ich spielen jeweils
Klavier und Gitarre. Da dachten wir uns, dass es ja theoretisch sehr schön wäre
den Kindern ein bisschen beizubringen was wir so wissen, da sie auch schon
öfter ihr Interesse daran geäußert haben, ein Instrument zu lernen. Allerdings sind
wir dann nach ein paar Stunden zu dem Schluss gekommen, das es echt
schwieriger ist als wir dachten einer anderen Person ein Instrument beizubringen.
Da haben wir mal wieder gemerkt, das wir am Ende des Tages auch keinerlei
Ausbildung oder Erfahrung mitbringen, was unterrichten angeht. Das war
natürlich am Anfang etwas frustrierend. Jetzt haben wir uns dazu entschieden
etwas einfachere Projekte anzugehen, die realistischer sind umzusetzen. Ich
hoffe das wir damit in Zukunft mehr Erfolg haben werden.

